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Ratgeber · Miete

Website mieten – was dahintersteckt und worauf Sie achten sollten.

Bei einer gemieteten Website zahlen Sie einen festen Betrag im Monat, in dem Erstellung, Hosting und Pflege enthalten sind. Das ist bequem, und an drei Stellen im Vertrag sollten Sie trotzdem hinsehen: Domain, Laufzeit, Übergabe.

Stand: September 2026 · Lesezeit etwa fünf Minuten

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Was Website-Miete bedeutet

Beim Kauf zahlen Sie einmal für die Erstellung und danach getrennt für Hosting, Domain, Wartung und jede Änderung. Bei der Miete steckt alles in einer monatlichen Rate. Der Anbieter baut die Seite, betreibt sie und pflegt sie; Sie zahlen, solange sie läuft. Andere Namen für dasselbe Modell sind Website-Abo, Website-Leasing oder Website as a Service.

Für Betriebe ohne eigene IT ist das oft das passendere Modell, weil die Arbeit nach dem Livegang beim Anbieter bleibt. Es hat aber Stellen, an denen Verträge sich stark unterscheiden, und die entscheiden darüber, ob Sie am Ende eine Website haben oder nur eine benutzt haben.

Was es üblicherweise kostet

Anbieter in Deutschland nennen 2026 für gemietete Betriebswebsites meist 40 bis 400 € im Monat. Am unteren Ende stehen Vorlagen mit wenig Anpassung und Änderungen nach Aufwand, am oberen Ende individuell gestaltete Seiten mit Texten, Fotos und Änderungen im Preis. Manche verlangen zusätzlich eine Einrichtungsgebühr zwischen 0 und 600 €.

Stufe Im Monat Was üblicherweise drin ist
Vorlage 40 bis 100 € Vorlage mit Ihrem Logo und Ihren Texten, Hosting, Domain. Änderungen oft nach Aufwand.
Individuell 100 bis 250 € Eigene Gestaltung, Texte vom Anbieter, Hosting, Domain, Rechtstexte, eine feste Zahl an Änderungen.
Mit Zusatzfunktionen 250 bis 400 € Dazu Terminbuchung, Chat, mehrere Standorte oder laufende Suchmaschinenarbeit.
Deine Webfabrik 199 € Basis, 349 € Premium Eigene Gestaltung, Texte, Hosting, Domain, drei Postfächer, Rechtstexte, Änderungen ohne Begrenzung. Premium mit Terminbuchung, Assistent und eigenen Seiten je Leistung und Ort. Keine Einrichtungsgebühr.

Die Vorteile

  • Kein Startkapital. Statt 3.000 bis 15.000 € auf einmal zahlen Sie eine Rate, die aus dem laufenden Geschäft kommt.
  • Planbare Kosten. Eine Zahl im Monat, in der Hosting, Domain und Pflege stecken. Keine Überraschung, wenn etwas geändert werden muss.
  • Die Pflege liegt beim Anbieter. Sicherheitsaktualisierungen, Rechtstexte, Erreichbarkeit. Bei einer gekauften Seite ist das nach der Abnahme Ihr Problem.
  • Ein Ansprechpartner, der die Seite kennt. Wer die Seite betreibt, weiß, wie sie gebaut ist, und muss sich nicht erst einlesen.
  • Der Anbieter hat ein Interesse an Ihrer Zufriedenheit. Er verdient nur, solange Sie bleiben. Bei einem Einmalpreis endet dieses Interesse mit der Rechnung.

Die Fallstricke

Fünf Punkte, an denen Mietverträge sich unterscheiden und die im Verkaufsgespräch selten von selbst zur Sprache kommen:

  • Die Domain. Viele Anbieter registrieren die Domain auf sich. Das ist an sich in Ordnung, solange im Vertrag steht, wann und wie sie auf Sie übergeht. Steht dort nichts, gehört Ihre Adresse jemand anderem.
  • Die Mindestlaufzeit. 12, 24 oder 36 Monate sind üblich. Je länger die Bindung, desto niedriger oft die Rate, und desto teurer, wenn die Seite Ihnen nach drei Monaten nicht mehr gefällt.
  • Die Übergabe. Was passiert mit der Seite, wenn Sie kündigen? Manche Verträge sehen eine Übernahme gegen Gebühr vor, manche gar keine. Dann fangen Sie beim nächsten Anbieter bei null an.
  • Die Änderungen. „Änderungen inklusive" heißt manchmal zwei pro Jahr. Fragen Sie nach der Zahl, der Frist und dem Preis darüber hinaus.
  • Preiserhöhungen und Insolvenz. Kann der Anbieter die Rate anheben, und mit welcher Frist? Und wenn er den Betrieb einstellt: Bekommen Sie Domain und Daten heraus?

Sieben Fragen für den Vertrag

  1. Auf wen ist die Domain registriert, und wann kann ich sie übernehmen?
  2. Wie lang ist die Mindestlaufzeit, und wie kündige ich?
  3. Was bekomme ich bei Kündigung: Domain, Code, Inhalte, nichts?
  4. Wie viele Änderungen sind enthalten, wie schnell werden sie umgesetzt, und was kosten weitere?
  5. Sind Impressum und Datenschutzerklärung enthalten, und wer hält sie aktuell?
  6. Wo stehen die Server, und gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
  7. Sehe ich die fertige Seite, bevor der Vertrag beginnt?

Mieten oder kaufen: eine Rechnung

Über drei Jahre kostet eine Miete von 199 € im Monat 7.164 €. Eine gekaufte Seite vom Freelancer für 3.000 € plus Hosting und sechs Änderungen liegt bei rund 4.260 €. Die Miete ist also teurer, wenn die Seite drei Jahre lang wenig Arbeit macht. Sie ist günstiger, sobald Arbeit anfällt: mehr Änderungen, ein Gesetz, das die Datenschutzerklärung ändert, ein Sicherheitsproblem, ein neuer Mitarbeiter mit Postfach. Und sie ist günstiger, wenn Sie das Geld für den Einmalpreis nicht auf dem Konto haben oder lieber im Betrieb lassen. Die vollständige Rechnung mit allen Posten steht im Beitrag Was eine Website 2026 kostet.

Wie wir es machen

Unser Modell ist eine Miete mit den Antworten, die wir uns selbst wünschen würden: keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar bei monatlicher Zahlung, Änderungen ohne Begrenzung per WhatsApp, Rechtstexte und drei Postfächer enthalten, Server in Deutschland. Die Domain registrieren wir für Sie; nach zwölf bezahlten Monaten haben Sie Anspruch auf die Übertragung von Domain und Code, ohne Gebühr. Und Sie sehen die fertige Seite, bevor der Vertrag beginnt. Das steht so in unseren AGB und in der Leistungsbeschreibung.

Häufige Fragen zur Website-Miete

Gehört mir eine gemietete Website?

Während der Laufzeit meist nicht; sie gehört dem Anbieter, Sie nutzen sie. Ob und wann sie auf Sie übergeht, steht im Vertrag oder eben nicht. Bei uns entsteht der Anspruch auf Domain und Code nach zwölf bezahlten Monaten.

Was kostet eine gemietete Website?

2026 meist 40 bis 400 € im Monat, je nach Umfang. Bei uns 199 € im Monat für Basis und 349 € für Premium, ohne Einrichtungsgebühr.

Ist Website-Miete für Handwerker sinnvoll?

Für Betriebe ohne eigene IT und mit wechselnden Angaben wie Betriebsurlaub, Öffnungszeiten oder neuen Leistungen ist sie meist die praktischere Wahl, weil die Pflege beim Anbieter liegt. Wer eine Seite drei Jahre lang nicht anfassen will, fährt mit dem Einmalpreis günstiger.

Kann ich eine gemietete Website mitnehmen?

Nur, wenn der Vertrag das vorsieht. Fragen Sie vor der Unterschrift, was Sie bei Kündigung bekommen. Bei uns Domain und Code nach zwölf bezahlten Monaten, ohne Gebühr.

Kontakt

Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Betrieb. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

  • Schreiben Sie an support@deine-webfabrik.de
  • Wir antworten selbst – kein Callcenter, kein Ticketsystem
  • Webdesign und Erstellung 0 €, rundum sorgenfreier Betrieb ab 199 € im Monat, monatlich kündbar

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